Galerie im Petrushof

Sommer-Kunstkurse

finden jährlich an den ersten Tagen der Baden-Württembergischen Sommerferien statt und werden organisiert von der Kirchlichen Akademie der Lehrerfortbildung Obermarchtal. Kontakt über Petrushof

oder

Tel: 07375/959-100
Mail: sekretariat@kadlom.de

Sommer 2016 ( Flyer PDF )

Sommer-Kunstkurse

 

Sommer 2015 ( Flyer PDF )

Sommer-Kunstkurse 2015

 

Sommer 2014  ( Flyer PDF)

Presselink: Teilnehmer der ersten Sommer-Kunstkurse im Petrushof begeistert

 



Pressebericht

Bei einer Vernissage präsentieren die Künstler in Obermarchtal ihre Werk

Kunst in allen Varianten gab es bei der Vernissage zu ersten Sommerkunst-Woche zu sehen.

Kunst in allen Varianten gab es bei der Vernissage zur ersten Sommerkunst-Woche zu sehen.
Sz- mg

Obermarchtal sz Zum Abschluss der ersten Sommerkunst-Woche an der Kirchlichen Akademie in Obermarchtal hat am Sonntag eine Vernissage stattgefunden. Insgesamt elf Künstler aus dem In- und Ausland nahmen an den verschiedenen Workshops teil und stellten in Obermarchtal ihr künstlerisches Können unter Beweis.

Akademieleiter Berthold Suchan begrüßte alle Teilnehmer sowie Kunstinteressierte im Kloster Obermarchtal vor dem Werkraum, in dem sich die letzten vier Tage einiges tat. Er bedankte sich beid en Künstlern und sprach seine Glückwünsche zu den “ausgezeichneten und individuellen Kunstwerken, die sie geschaffen haben” aus. Die Atmosphäre des Klosters Obermarchtal habe sich die Akademie bewusst zu nutzen gemacht. Frei von Alltagszwängen und im kreativen Ambiente konnten die Künstler und Maler ihre vorhandenen Fähigkeiten weiterentwickeln und sich frei entfalten. Es wurden grundsätzlich zwei sehr verschiedene Kunstformen angeboten: Beim „Experimentellen Arbeiten mit Beton“ unter der Leitung von Herbert Stehle erschufen die Teilnehmer Objekte für Innenräume und Außenbereiche und entdeckten, dass Beton „nicht nur das grobe und schmutzige vom Bau sei“.

Patricia Kuben-Kautz kam vom Bodensee nach Obermarchtal. Seit Donnerstag machte sie sich an ihr Kunstwerk, was nun ein dreidimensionales Wandbild mit verschiedenen Elementen darstellt. Sie habe bisher noch nie viel mit Beton zu tun gehabt. „Umso interessanter war nun der neue Werkstoff für mich“, erzählt Kuben-Kautz begeistert. Während des künstlerischen Schaffens kämen stets neue Einfälle und Ideen zur Gestaltung hinzu. Als Lehrerin im Kunstbereich an der Bodenseeschule kenne sie sich mit Kunst sehr gut aus, was ihr auch oft neue Blickwinkel verschaffe. Dass in ihrem Betonbild nicht nur das „grau“, sondern auch rot und blau vorkommt, erklärt Kuben-Kautz so: „Der Sand, der Zement und das Wasser werden vermischt und anschließend einfach die gewünschten Farbpigmente untergehoben. Anschließend wird die Masse in die gewünschte Form gegossen und dann hat der Künstler alle Möglichkeiten.“

In den Räumen des Petrushofs wurden dann die Kunstwerke des zweiten Workshops ausgestellt: Unter der Leitung von Sabine Puschmann arbeiteten Künstler in den vergangenen Tagen unter dem Titel „Poesie und Farbe„ an ihren Werken. Die Bremer Künstlerin versprach bereits im Voraus: „Wir lassen zusammen ein Weltenmeer der Fantasie entstehen – Die Farbe erzählt!“

Die ehemalige Lehrerin Rosemarie Götz kam nach Obermarchtal, um ihrer „späten Berufung“ nachzugehen. Mit ihrem ausgewählten Gedicht „Bitte“ von Hilde Domin gestaltete sie einige Gemälde. „Man muss sich von der Lyrik leiten lassen und offen für Neues sein“, so Götz.

So erzählen einige Bilder vom Wunsch nach der Landschaft und von Rosenblättern. Götz gestaltete ihre Werke mit Acrylfarben, Aquarellstiften, Tusche, Bleistift, Kohle und verschiedenen Papieren. „Eigentlich habe ich fast alles benutzt, was ein künstlerischer Baukasten hergibt“, so Rosemarie Götz lachend.

Schwäbische Zeitung – Ehingen – vom 04.08.2014  - Marina Grab

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